Donnerstag, 2. Februar 2017

Natur und Kultur für Alle

Die Stadt Bad Wünnenberg freut sich zusammen mit der Bad Wünnenberg Touristik GmbH und weiteren Partnern über Fördergelder für die barrierefreie Gestaltung des Sintfeld-Höhenweges. Wie an einer Perlenkette reihen sich an dem beliebten Wanderweg im südlichen Kreis Paderborn Sehenswürdigkeiten und Erlebnisstationen aneinander. Um das reichhaltige Angebot von Natur und Kultur auch Menschen mit Einschränkungen erlebbar machen zu können, haben die Städte Büren, Bad Wünnenberg, Lichtenau, die Biologische Station Kreis Paderborn-Senne und das Kreismuseum Wewelsburg das Gemeinschaftsprojekt „Natur und Kultur für Alle“ ins Leben gerufen und sich um Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, kurz EFRE, beworben. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl überreichte nun den Bewilligungsbescheid in Höhe von insgesamt 894.104 Euro für alle Projektpartner. Konkretes Ziel des Projektes ist es nicht nur, Erlebnisstationen an dem 144 km langen Rundwanderweg Sintfeld-Höhenweg barrierefrei zu gestalten, sondern auch Neues für Menschen mit Einschränkungen zu schaffen.

Die Stadt Bad Wünnenberg erhält für drei Bereiche entlang des Sintfeld-Höhenwegs Fördergelder. Entlang der Aa – zwischen Aabach-Talsperre und dem Spanckenhof -  soll ein barrierefreier Kneipp-Erlebnisweg entstehen. An ausgewählten Standorten sollen Ruhebereiche, Informationstafeln, Kneippbecken, Kräuterbeete und ein Klanggarten eingerichtet werden, die auch für Menschen mit Handicap erreichbar sein sollen. Als erstes Projekt ist eine Naschallee in der Verbindung zwischen Spanckenhof und Rosenstraße vorgesehen. Dort werden Spalierobst und einzelne Beerensorten gepflanzt, eine barrierefreie Ruhezone mit Sitzgelegenheiten geschaffen sowie Spielgeräte in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Wünnenberg/Büren installiert. Des Weiteren soll am Vorstaubecken Karpke in Fürstenberg eine barrierefreie Strecke mit verschiedenen Ruhezonen, Aussichtsplattformen und kulturellen Stationen errichtet werden.  Eine zusätzliche Attraktion in der Nähe des Sintfeld-Höhenweges im Stadtteil Haaren bildet zukünftig im Bereich Neuböddeken ein neuer Rundwanderweg.
„Auf uns warten tolle Projekte und ich freue mich, dass auf der einen Seite die Inklusion vorangetrieben, auf der anderen Seite die touristischen Angebote unseres Kneipp-Heilbades gestärkt werden“, erklärte Bürgermeister Christoph Rüther. Zu guter Letzt sei „Natur und Kultur für Alle“ ein tolles Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit.



Die Köpfe des Projekts „Natur und Kultur für Alle“: Kirsten John-Stucke (Kreismuseum Wewelsburg), Burkhard Schwuchow (Bürgermeister Büren), Peter Rüther (Biologische Station), Josef Hartmann (Bürgermeister Lichtenau), Sarah Stephan (Bezirksregierung), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Bad Wünnenbergs Bürgermeister Christoph Rüther, Matthias Seipel (Stadt Büren), Matthias Preißler (Stadt Lichtenau) und Andreas Pickhard (Bauamtsleiter Bad Wünnenberg, v.l.)

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