Donnerstag, 1. Februar 2018

„Friederike“ fegt über Bad Wünnenberg

Der Sturm „Friederike“ hat die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wünnenberg, dem städtischen Bauhof, aber auch Bürger in Atem gehalten. Die Freiwillige Feuerwehr zählte insgesamt 23 Einsätze. „Der Hauptteil der Einsätze fiel auf die Beseitigung von Bäumen und Baumteilen, die Straßen versperrten oder umzustürzen drohten, aber auch zu einem umgewehten Kleintransporter auf der A44 wurde ausgerückt. Zum Glück gab es bei dem Unfall keine Verletzten“, erklärte Christoph Hesse, Pressesprecher der Feuerwehr.

Größere Schäden an städtischen Immobilien sind nicht aufgetreten, dafür aber in den städtischen Wäldern. Nach Einschätzung des Stadtförsters Waldemar Makowka sind rund 4.200 Festmeter dem Sturm zum Opfer gefallen. Die Ausmaße von „Kyrill“ im Jahr 2007 mit 6.000 Festmeter wurden zum Glück nicht erreicht. Besonders betroffen ist der „Katzenberg“ in Leiberg sowie das Waldstück oberhalb der Serpentinen in Bad Wünnenberg an der B480. Die Aufräumarbeiten laufen, mancherorts werden sie allerdings mehrere Monate andauern. Der städtische Baumkontrolleur sichtet Sturmschäden. Das Betreten der Wälder bleibt bis zum 28. Februar 2018 über eine ordnungsbehördliche Verordnung weiterhin verboten.

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