Montag, 12. Februar 2018

Heftiger Schneefall löst Unfallserie aus -

Frontalzusammenstoß fordert einen Toten und vier Schwerverletzte

Kreis Paderborn/Bad Wünnenberg-Haaren (ots) - (mb) Heftigen
Schneefällen folgte am Montagmorgen eine Unfallserie mit über 50
Verkehrsunfällen im Kreis Paderborn. Zwei Unfälle forderten
Personenschäden. Bei dem schwersten Unfall wurde ein Autoinsasse
getötet und vier weitere teils lebensgefährlich verletzt.

Rund um Büren und Bad Wünnenberg schneite es schon früh morgens
heftig. Die ersten Unfälle wurden gegen 05.30 Uhr gemeldet. Auf der
Schnee bedeckten L754 fuhr gegen 05.35 Uhr eine 62-jährige
Suzuki-SX4-Fahrerin von Bad Wünnenberg-Haaren in Richtung Büren. Im
Haarener Wald verlor sie die Kontrolle und geriet in den
Gegenverkehr. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß mit einem
VW-Passat, der von einem 21-jährigen Mann gefahren wurde. Die
Suzukifahrerin sowie eine Beifahrerin (62) wurden lebensgefährlich
verletzt. Ein im Fond des Autos mitfahrender 63-jähriger Mann erlitt
tödliche Verletzungen. Die Insassen mussten von der Feuerwehr unter
Einsatz von Rettungsgeräten aus dem zerstörten Auto befreit werden.
Auch der Passatfahrer und dessen Beifahrer (31) zogen sich schwerste
Verletzungen zu. Laut Rettungsdienst bestand bei drei Verletzten
akute Lebensgefahr. Mit Rettungswagen wurden die Verletzten in
Krankenhäuser nach Paderborn, Lippstadt und Salzkotten gebracht.
Während der Bergungsarbeiten hatten die Rettungskräfte mit
Schneefällen zu kämpfen. Die total beschädigten Autos wurden
abgeschleppt. Die L754 war 08.00 Uhr gesperrt.

Gegen 07.00 Uhr setzten in und um Paderborn heftige Schneefälle
ein. Binnen weniger Minuten kam es zu dutzenden Unfällen. Bis auf
eine Karambolage gegen 09.15 Uhr auf der Warburger Straße, bei dem
ein Autoinsasse leicht verletzt wurde, blieb es bei Blechschäden. Im
Laufe des Vormittags entspannte sich die Situation. Bis 12.00 Uhr
zählte die Polizei 54 Verkehrsunfälle. In zwei Fällen begingen
Unfallbeteiligte Fahrerflucht. Die meisten Unfälle waren auf glatte
Straßen und nicht angepasste Geschwindigkeit zurück zu führen.
Betroffen waren alle Kommunen im Kreisgebiet.

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