Donnerstag, 29. März 2018

Bürgermeister Christoph Rüther betont den Bad Wünnenberger „Dreiklang“

Lokalportal Paderborn (LK) Ich treffe Bürgermeister aus den unterschiedlichen Städten und Gemeinden im Kreis Paderborn. Im Interview geben die Amtsinhaber Einblicke in die persönliche Motivation sich zu engagieren und sprechen mit mir über die besonderen Herausforderungen der jeweiligen Gebiete.
Diese Woche im Gespräch: Christoph Rüther, Bürgermeister von Bad Wünnenberg. Der 52-Jährige kommt gebürtig aus Fürstenberg und ist als Kandidat der CDU seit 2015 im Amt.
Was sind aktuelle Themen für die Stadt Bad Wünnenberg? Aktuell beschäftigt uns besonders der Kreisfamilientag am 6. Mai. Dieser lockt tausende Besucher nach Bad Wünnenberg. Dieses Jahr haben wir sogar einen kleinen Rekord aufgestellt, denn inzwischen haben sich bereits 158 Aussteller angemeldet, die zu verschiedenen Themen rund um die Familie informieren möchten. Wir werden einen gelungenen Mix aus Information und Unterhaltung anbieten, die Familien sollen sich einen schönen Tag bei uns machen.
Außerdem hat Fürstenberg kürzlich den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen und kann nun in den Landeswettbewerb starten - auch dafür laufen gerade die Vorbereitungen.
Was schätzen Sie besonders an Bad Wünnenberg? Wir haben ein schönes Fleckchen Erde hier. Bad Wünnenberg hat wirklich beeindruckende Landstriche zu bieten, wie zum Beispiel das Aatal oder den „Schweinskopf“, den höchsten Punkt des Kreises im Stadtteil Bleiwäsche. Außerdem schätze ich die Menschen hier sehr, die Vereinswelt und das Miteinander wird bei uns großgeschrieben.
Welche Projekte liegen Ihnen am Herzen? In Bad Wünnenberg sind drei Themen besonders wichtig: Wir sind Gesundheitsstandort, Familienstandort und Gewerbestandort. Diesen Dreiklang an Themen ausgewogen zu bedienen und alle Säulen gleichermaßen zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe, die mir aber auch viel Spaß macht.
Um Bad Wünnenberg als Gewerbestandort weiter zu verbessern, beginnen wir beispielsweise im April in Haaren mit dem Glasfaserausbau. Außerdem besuche ich jeden Monat vier Betriebe, um die Unternehmen kennenzulernen und meinen Blick für die Druckpunkte vor Ort zu schärfen.
Um Bad Wünnenberg als Familienstandort noch attraktiver zu machen, wird in Fürstenberg ein neuer Kindergarten gebaut, insgesamt haben wir dann neun Kindergärten im Stadtgebiet. Außerdem sanieren wir gerade ein Schulzentrum. Dafür werden unter anderem die Räumlichkeiten neu ausgestattet und die Fenster erneuert, alles wird heller und freundlicher werden.
Damit Bad Wünnenberg auch weiterhin ein gut aufgestellter Gesundheitsstandort ist, bauen wir gerade mitten in der Kernstadt das alte Kurmittelhaus in ein neues „Haus der Gesundheit“ um. Dort soll es Angebote rund um das Thema Gesundheit geben. Daneben wird ein Gebäude für barrierefreies Wohnen entstehen. Bis Ende 2019 soll das Bauprojekt fertig sein.
Warum sind Sie das Amt des Bürgermeisters angetreten? Ich habe insgesamt drei Ausbildungen absolviert: Eine Verwaltungsausbildung, eine Ausbildung zum Elektro- und Telekommunikationstechniker und eine zum Personalfachkaufmann. Später habe ich fünfzehn Jahre im Management der Deutschen Telekom AG gearbeitet. Für den Beruf musste ich lange Zeit pendeln, da meine Familie weiter hier in Fürstenberg gelebt hat. Durch verschiedene Gespräche mit Politikern aus dem Umkreis und mit meinem Vorgänger Winfried Menne habe ich schließlich gemerkt, dass das Amt des Bürgermeisters auch zu mir passt.
Lena Krause (Lokalreporterin) 
Quelle: Lokalportal.de 29.3.2018

Keine Kommentare: