Mittwoch, 26. Januar 2022

Schwerer Betriebsunfall - Rettungshubschrauber im Einsatz

Bad Wünnenberg-Haaren (ots) - (mb) Auf einem Betriebsgelände an der
Otto-Lilienthal-Straße ist am Mittwoch ein 43-jähriger Mann bei Ladearbeiten
verunglückt.

Der Bürener war gegen 14.20 Uhr mit Ladearbeiten an einem Lkw beschäftigt. Laut
erster Erkenntnisse nutzte der Mann einen hydraulischen Hubwagen (Ameise), um
leere Palletten zu transportieren. Er stürzte samt eines beladenen Hubwagens von
der Ladebordwand des Lasters. Das Transportgerät fiel auf den 43-Jährigen, der
dadurch schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Der
eingesetzte Notarzt forderte einen Rettungshubschrauber an, mit dem der
Verletzte in eine Klinik nach Bielefeld geflogen wurde. Die Polizei schaltete
das Amt für Arbeitsschutz ein.

Dienstag, 25. Januar 2022

Zum heutigen Pressebericht im Westfälischen Volksblatt

 bezüglich Windindustrie in Wäldern hier der komplette Pressebericht des Landesverband Vernunftkraft e.V.

Da die Stadt Bad Wünnenberg an der Erstellung eines neuen Flächennutzungsplan arbeitet, sollten die Fakten den Bürger*innen Haarens bekannt sein

 Zitat-Anfang

Landesregierung will Windrad – Bau in NRW – Wäldern erleichtern
Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bau von Windenergieanlagen (WEA) in Wäldern in NRW war bisher nur sehr
eingeschränkt möglich. Damit wurde ein Wahlversprechen von CDU und FDP eingelöst,
unsere Natur- und Kulturlandschaften, Wälder und ökologisch wertvolle Lebensräume vor
dem flächendeckenden Ausbau der Windkraft zu schützen.  

Mit  der  am  16.  Dezember  2021  in  den  Landtag  eingebrachten überarbeiten
Energieversorgungsstrategie kommen Sie nun der Forderung der Akteure aus der Energie-
und Forstwirtschaft nach, auf Einschränkungen bei der Windenergie im Wald zu verzichten.
Es ist nicht verwunderlich, dass wir in dieser  Erklärung dann auch die zentrale Forderung
der Windkraftindustrie, den „überzogenen Waldschutz“ im Landesentwicklungsplan und im
Windkrafterlass als Hindernis für den Windkraftausbau zu beseitigen, wiederfinden. Die
politischen Entscheidungsträger haben nun mit diesem Beschluss wunschgemäß diese
Hürde schnell beseitigt: Vorrang für die Windkraft im Wald!

Damit brechen Sie Ihr Wahlversprechen! Und dies kurz vor der Landtagswahl.

Zu offensichtlich unterwerfen sich unsere gewählten politischen Vertreterinnen und Vertreter
von CDU und FDP erneut einseitig den wirtschaftlichen Interessen der Windkraftbranche und
der Forstbesitzer, nachdem der Klimawandel ausschließlich mit dem Ausbau erneuerbarer
Energien und hier in erster Linie durch Windkraft u.a. im Wald zu begegnen sei.

Die neue Energieversorgungsstrategie der Landesregierung geht in die falsche Richtung.
Windenergie gehört nicht in den Wald. Denn:

Windwurfflächen, Waldbrandflächen und Waldflächen mit Borkenkäferbefall  ohne
Wiederaufforstung sind Keimzellen der Waldentwicklung in NRW. Sie sind von
besonderer Bedeutung für die Biodiversität und den Klimaschutz und daher als
Standorte für Windenergieanlagen ungeeignet.

Neue wissenschaftliche Untersuchungen belegen sehr eindrucksvoll, dass Waldflächen, die
forstwirtschaftlich genutzt wurden, sich besonders schnell erholen, wenn man sie in Ruhe
lässt. Dies funktioniert besser als gezieltes Pflanzen. Verglichen mit der Anpflanzung neuer
Bäume schneidet sie im Hinblick auf die biologische Vielfalt, den Klimaschutz und die
Rückgewinnung von Nährstoffen viel besser ab. Hinzu kommt, dass man bei den neu
gepflanzten Laubbäumen zu erheblichen Teilen auf nicht heimische Arten wie Esskastanie
oder Roteichen setzt. Nur: Damit können unsere heimischen Tierarten sehr wenig anfangen.

Es gibt inzwischen sehr gute Thermobilder, die zeigen, dass, wenn man die abgestorbenen
Fichten stehen lässt, es auf jenen Flächen immer noch zehn Grad kühler ist als auf
abgeholzten Bereichen. Das heißt, die Folgen der Klimakatastrophe für den Wald werden
durch die Abholzung der toten Fichten noch verstärkt. Der Wald ist erst dann tot, wenn die
Bäume ausgeräumt sind. Tote Bäume sind nicht gleichzusetzen mit einem toten Wald.  

Weitere Argumente, die gegen einen Bau von WEA im Wald sprechen sind:

   •  Der Anteil schutzwürdiger, gefährdeter oder auch besonders geschützter Biotope ist
      im Wald überproportional hoch. Der Anteil gefährdeter Biotoptypen ist nirgends größer
      als im Wald – mit großem Abstand zu allen anderen Lebensräumen. Insoweit besteht
      die Gefahr, dass solche Biotope im hohen Maße von der Bereitstellung von
      Waldflächen für die Errichtung von WEA beeinträchtigt werden. Die bereits an sich
      hohe Bedeutung des Waldes für den Biotop- und Artenschutz spricht grundsätzlich
      gegen eine Inanspruchnahme des Waldes für WEA.

   •  Etwa die Hälfte aller in Deutschland vorkommenden Vogelarten besiedelt mehr oder
      weniger bevorzugt den Wald, etwa ein Drittel davon gelten als echte Waldvögel. Die
      Inanspruchnahme von Wald für WEA führt zu einem unmittelbaren Verlust der
      Lebensräume vor allem störungsempfindlicher Arten mit großem Raumbedarf. Hierzu
      zählen vor allem alle Wald bewohnenden Greifvogel- und Eulenarten, Kolkrabe,
      Schwarzstorch, Graureiher. Der Luftraum, den Greifvögel wie der Rotmilan, Störche
      und Reiher für Balz, Nahrungsflüge oder zum Erreichen der Nahrungshabitate über
      Wäldern nutzen oder regelmäßig überfliegen, kann viele Quadratkilometer groß sein.
      Die anlagenbedingten Störungen reichen weit über die unmittelbar beanspruchten
      Flächen hinaus. Hinzu kommen Störungen aufgrund von Erschließungen, Wartungs-
      und Reparaturarbeiten. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass es sich z. T. um stark
      gefährdete Vogelarten handelt. Ähnlich schwerwiegende Auswirkungen sind für die
      Lebensräume störungsempfindlicher Säugetiere wie Wildkatze und Luchs zu erwarten,
      mit deren Erhaltung oder Wiederausbreitung nur in störungsarmen Waldgebieten
      gerechnet werden kann.

   •  Für alle über den Wald ziehende Vogelarten besteht die Gefahr, mit den WEA zu
      kollidieren. Besonders gefährdet sind Großvogelarten wie Kranich, Gänse und
      Schwäne, vor allem wenn die Anlagen im Korridor des Vogelzuges oder an
      exponierten Standorten errichtet werden. Das Risiko nimmt mit unzureichenden

      Sichtverhältnissen und Starkwinden noch zu, wenn die Vögel mit Sichtkontakt zum
      Boden z. T. in nur 50 – 100 m Höhe etwa über das Berg- und Hügelland ziehen. In
      jedem Fall ist das Risiko für Vögel, an Anlagen zu verunglücken im Wald tendenziell
      deutlich  größer  als  im  Offenland,  weil  die  Anlagen  im  Offenland  leichter
      wahrgenommen werden können.

   •  Prinzipiell gleiche Bedenken sind hinsichtlich des Schutzes der Wald bewohnenden
      Fledermäuse vorzubringen. Eine Reihe von Arten (z. B. Großer und Kleiner
      Abendsegler, Bechstein- Mops- und Fransenfledermaus) jagt bevorzugt regelmäßig
      oder fakultativ oberhalb der Baumkronen und damit in den Höhen, die von den Rotoren
      erreicht werden. Deshalb muss gerade im Wald mit enorm hohen Verlusten an
      Fledermäusen gerechnet werden. Das zeigt auch die hohe Todesrate an den
      untersuchten im Wald errichteten Anlagen.

   •  Sobald ein Waldgebiet, auch wenn es sich hier nur um Kalamitätsflächen handelt,
      erstmalig  für  den  Bau  von  WEA  industriell  genutzt  wurde,  gilt  es  als
      „vorgeschädigt“ bzw. „vorbelastet“. Erfahrungsgemäß verlieren die angrenzenden
      noch intakten Waldflächen durch erfolgreiche Klagen vor den Verwaltungsgerichten
      schnell ihren besonderen Schutzstatus. Der weitere Bau von WEA ist dann hier
      „vorprogrammiert“.   Auch   weitere   Eingriffe,   wie   z.B.   Schneisen   für
      Hochspannungsleitungen und sonstige Maßnahmen, werden dadurch ermöglicht.

   •  WEA sind technische Bauwerke, von denen aufgrund ihrer Größe, Gestalt,
      Rotorbewegung und -reflexen, Sicherheitskennzeichnung mit Farbanstrichen und
      Licht  großräumige  Wirkungen  ausgehen,  welche  das  Erscheinungsbild  einer
      Landschaft verändern und bei großer Anzahl und Verdichtung ganzen Regionen den
      Charakter einer Industrielandschaft geben können. Die bauhöhenbedingte Dominanz
      der Anlagen mit Gesamthöhen von heute bis zu 240 m wird aufgrund der Bevorzugung
      exponierter Standorte wie in den Höhenlagen unserer Mittelgebirge noch verstärkt. Bei
      weitem Sichtfeld oder exponierter Lage sind die Anlagen in bis zu 10 km Entfernung
      und mehr noch sichtbar. Die negativen Auswirkungen auf das Landschaftsbild sind
      umso  schwerwiegender  je  natürlicher  oder  kulturhistorisch bedeutsamer  die
      betroffenen Gebiete sind.  

   • Viele ländliche Bereiche sind ohnehin schon strukturschwache Regionen, die auf den
      Tourismus angewiesen sind. Nun werden sie auch ihrer letzten Ressourcen beraubt:
      Der einzigarten  Natur.  Die  riesigen Windräder zerstören  das besondere
      Landschaftspanorama und die Zukunftsperspektive ganzer Landstriche.


Sehr geehrte Damen und Herren, die Zeiten, in der „Windparks“ ausschließlich bejubelt
werden, sind endgültig vorbei. Der Widerstand in der ländlichen Bevölkerung wächst an vielen
Orten, so auch in unserer Heimat. Und wer über die Autobahnen im Paderborner Land und
in die Eifel fährt, weiß warum: Er sieht Armeen von Stahltürmen mit gigantischen Rotoren,
die über viele Kilometer alles andere beherrschen. Und es sollen noch viel, viel mehr werden.

Damit stellt sich für die Menschen eine bedeutende Frage: Müssen wir uns für den geringen
Beitrag, den insbesondere die Windkraft zum Klimaschutz und der Erderwärmung, zum
gesamten Energiebedarf (derzeit nur rund vier Prozent) und zur Grundlastfähigkeit des
deutschen Stromnetzes leistet, die weitere Zerstörung der natürlichen Lebensräume und der
wertvollen Kulturlandschaften hinnehmen?

Man gehe nur einmal im Sommer im Wald spazieren. Dort wird man sehr schnell feststellen,
das dort geringere Temperaturen vorherrschen, wie auf freier Flur.  

Durch die Verwirbelung der Luft hinter den Rotorblättern wird der Luft Feuchtigkeit
entzogen, so dass sich der Boden erwärmt und austrocknet. Dies haben Prof. Christina
L.Archer und Prof. Keith haben herausgefunden. Wie lange halten das unsere Wälder aus,
die wir dringend zur CO2 Reduzierung benötigen?

Die großen WKA und Windfarmen an Land sind also mitverantwortlich für die
Erderwärmung, verstärken die Klimakatastrophe und tragen nicht zu einer nennenswerten
Verringerung der CO2 Emission bei. Es sind keine alten grauen Männer, die die
Windraftanlagen skeptisch sehen. Es sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, deren
Forschungsergebnisse man ignoriert.  

„Finger weg vom Wald“

Mit freundlichen Grüßen
VERNUNFTKRAFT NRW e.V. 
https://vernunftkraft-nrw.blogspot.com/

Zitat-Ende

Red. Haaren online

Zwischeninfo der Interessengemeinschaft

 zur Informationsveranstaltung am 31.01.2022 von der Stadt, Reinhard Piepenbrock und Franjo Finke zur 3. Änderung des Bebauungsplanes Haaren Nr. 9 „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“

Hallo liebe Haarener Bürgerinnnen und Bürger,
am 31.01.2022 um 19.00 Uhr findet die Informationsveranstaltung von der Stadt, Reinhard Piepenbrock und Franjo Finke zur 3. Änderung des Bebauungsplanes Haaren Nr. 9 „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“, in der Haarener Schützenhalle statt.
In der Veranstaltung möchte man uns die Ängste vor „Monsterbauten“ und ständigem, insbesondere nächtlichem, Schwerlastverkehr nehmen.

Die entsprechenden schriftlichen persönlichen Einladungen sind am 21.01.2022 von Herrn Piepenbrock, Herrn Finke und dem Bürgermeister Herrn Carl an alle Personen, die Widerspruch eingelegt oder sich am Widerspruch beteiligt haben, zugestellt worden.
Wie bereits am 20. Dezember 2021 an dieser Stelle mitgeteilt, sind wir der Meinung, dass eine öffentliche Veranstaltung sinnvoller und wünschenswert gewesen wäre, da
es Haarener Bürger*innen gibt, die gerne an der Veranstaltung teilnehmen würden, sich aber auf Grund des kurzen Zeitfensters der Unterschriftenaktion nicht anschließen konnten.
Auch die Haarener Ratsmitglieder haben sich für eine öffentliche Veranstaltung eingesetzt. Es soll hierzu wohl noch eine entsprechende Information in der Presse veröffentlich werden. Hoffen wir, dass dies möglichst zeitnah geschieht.
Somit können dann auch die nicht persönlich eingeladenen Personen an dieser Veranstaltung teilenehmen. Es müssen sich aber auf jeden Fall (wegen der Coronaschutzverordnung) alle schriftlich bei der Stadt anmelden.
(Telefon 02953 709-0, stadt@bad-wuennenberg.de ).

Herr Watts ist als Koordinator für diese Anmeldung benannt worden.
Es geht für uns um mehr als nur um die 3. Änderung des Bebauungsplanes Haaren Nr. 9 „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“. Es geht um eine nachhaltige, sinnvolle und lebenswerte Dorfplanung bzw. Dorfentwicklung für Haaren. In dieser Veranstaltung wird der Grundstein für die zukünftige Ansicht des Ortseinganges über die Wewelsburger Straße festgelegt.

Bitte nutzen Sie Ihre Chance auf die Mitgestaltung unseres Ortsbildes und lassen Sie sich über das Vorhaben informieren.

Falls sich jemand im Vorfeld der Veranstaltung für den Einspruch der Interessenge-meinschaft interessiert, kann er diesen gerne unter folgender eMail: Interessengemeinschaft.Haaren@web.de anfordern.

Ihre Interessengemeinschaft „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“

Montag, 17. Januar 2022

Absage der Karnevalsparty

 

17.01.2022

Liebe Karnevalsfreunde,

aufgrund der aktuellen pandemiebedingten Vorschriften muss unsere Karnevalsparty am 26.02.2022 leider abgesagt werden.

Wir hoffen, Euch im nächsten Jahr wieder in der Schützenhalle Haaren begrüßen zu dürfen.

 

Bleibt gesund

 

Tambourcorps Haaren

Verschiebung der Mitgliederversammlung 2022


Verehrte Vereinsmitglieder*innen,
aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird die für Samstag, den 22. Januar,
vorgesehene Mitgliederversammlung des Schützenvereins verschoben. Die
Versammlung wird nachgeholt sobald die Umstände es zulassen. Der neue
Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Der Vorstand

Sonntag, 9. Januar 2022

Haushaltsplan 2022

Hier der Link für den Haushaltsplan 2022, der in dem Ausschuss am 13.1. besporchen wird:
https://www.bad-wuennenberg.de/medien/bindata/_7707/Haushalt2022komplett.pdf

Donnerstag, 6. Januar 2022

Digitaler Stammtisch für Haarener "grüne Themen"

 

Liebe Haarener Grün-Interessierte,

 Wir sind die Ortsgruppe der Grünen im Stadtgebiet Bad Wünnenberg Grüne Bad Wünnenberg (gruene-bad-wuennenberg.de). Diese Gruppe wurde im Januar 2020 gegründet und hat bei der Kommunalwahl 2020 vier Sitze im Rat bekommen: Ratsmitglieder | Grüne Bad Wünnenberg (gruene-bad-wuennenberg.de). Des Weiteren sind wir in den Ausschüssen gut vertreten: Ausschüsse | Grüne Bad Wünnenberg (gruene-bad-wuennenberg.de).

 Nun möchten wir zu einem regelmäßigen digitalen Stammtisch für Haarener "grüne Themen" einladen.

 Wir möchten über Themen sprechen, diskutieren, Informationen austauschen und auch definieren, was wir tun können um uns als Haarener im Wünnenberger Stadtrat besser vertreten zu wissen.

 Bitte meldet mir (gruene.haaren@web.de) die emailAdresse derjenigen, die in dem email-Verteiler aufgenommen werden möchten. Die Einladung wird auch auf der Haarener WebSeite veröffentlicht: www.haaren.de

Eingeladen ist jeder und kann auch ohne Anmeldung teilnehmen. Ihr könnt auch gerne die Einladungsdaten weiterleiten.

Die Zugangsdaten für ZOOM am Dienstag, den 11.1.2022 19:00 Uhr sind:

 Zoom-Meeting beitreten:
Viele Grüße
Ortsverband Grüne Haaren
Beate Müller, Susanne Hannes, Monika Schulte, Michael Hannes, Gerhard Scharfen

Montag, 3. Januar 2022

Sternsingen? aber sicher


Liebe Gemeinde

auch in diesem Jahr werden leider, aufgrund der Corona-Situation,
unsere Sternsinger nicht wie gewohnt die Häuser besuchen, um Gottes
Segen zu überbringen.
Damit Sie aber trotzdem persönlich einen Segensaufkleber für die
Haustür erhalten können, werden am Samstag, den 08. Januar 2022
nach dem Gottesdienst einige Sternsinger, natürlich unter Einhaltung
der Corona-Regeln, Segensbriefe verteilen.
Jeweils zwei Sternsinger sind in der Zeit von ca. 17.45 bis
18.45/19.00 Uhr vor der Kirche. Danach liegen die Segensbriefe noch
die ganze Woche während der Öffnungszeiten in der Kirche aus.
Ihre Spenden gehen dieses Mal an das Projekt „Nova Esperanca" des
Ordens der Franziskanerinnen von Reute im Nordosten von Brasilien.
Diesem Orden gehört auch die frühere Haarenerin Schwester Petra
Kappius an, die für dieses Projekt tätig ist. Mehr Infos hierzu finden
Sie in dem Segensbrief und auch im letzten Pfarrbrief.

Sonntag, 2. Januar 2022

Unfall auf der BAB 44

 Datum: 02.01.2022
Alarm: 20.17 Uhr

Zu einem Verkehrsunfall mussten der Löschzug Haaren und der Rettungsdienst am Sonntagabend um 20.17 Uhr auf die BAB 44 in Fahrtrichtung Kassel ausrücken.
Hier hatte sich in Höhe des Streckenkilometers 67,0 ein Auffahrunfall von zwei PKW ereignet. Dabei waren zwei Personen verletzt worden.
Sie wurden notärztlich erstversorgt und ins Krankenhaus transportiert.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, unterstützte den Rettungsdienst, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und klemmte die Fahrzeugbatterien ab.
Nach etwa 90 Minuten waren die Einsatzmaßnahmen beendet.
Vor Ort waren 18 Feuerwehrleute unter der Leitung von Jörg Stratmann, zwei Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Autobahnpolizei.

Samstag, 1. Januar 2022

Mit einem Lächeln beginnen

 wir das Neue Jahr mit einer kleinen Erzählung des Haarener Anton Kappius:

In Haaren hielte jede Bauersfrau ihre Hühner um die Eier zu verbrauchen oder auch zu verkaufen. Sie züchteten sie auch ebenfalls heran.

Einer Bauersfrau wollte das einfach nicht gelingen und es schlüpften ihr keine Kücken unter der Henne. Sorgenvoll wandte sie sich an den Haarener Pastor: Dieser meinte, es könne nur an dem Hahn liegen.

Sie antwortete dann: Aber wir haben doch keinen Hahn
😃

Freitag, 31. Dezember 2021

Kalender Januar 2022

Sa.    08.01.    KLJB, Tannenbaum Abholaktion
Sa.     08.01.    Feuerwehr, Jahresversammlung  pandemiebedingt auf unbestimmt
        verschoben

Mo.    17.01.    Bücherbus
Sa.    22.01.    Schützenverein, Mitgliederversammlung pandemiebedingt auf unbestimmt
        verschoben

So.    23.01.    Tennisverein, Winterwanderung
Sa.    29.01.    Tambourcorps, Generalversammlung
Mo.   31.01.    Bücherbus
        
        
aufgrund der aktuellen pandemiebedingten Vorschriften muss unsere Karnevalsparty am 26.02.2022 leider abgesagt werden.

 Zum Ende des Jahres wünsche ich unseren Lesern zum Neuen Jahr 2022 viele Glück und Gesundheit und bedanke mich für die Besuche und Beiträge im vergangenen Jahr.

Vielen Dank auch dem Heimat und Verkehrsverein Haaren für die Erstellung des neuen Terminkalenders 2022. Bei Veränderungen bitte mich kontaktieren.



Donnerstag, 30. Dezember 2021

Neue Fenster in der Friedhofkapelle

In der Friedhofskapelle in Haaren wurden neue Fenster eingebaut. Diese Fenster sind nicht nur neu – sondern auch ein echter Blickfang. Nach einer Idee der Künstler Michael Lönne und Jörn Neumann gestaltete die Glasmaler GmbH in ihren Werkstatträumen in Borchen die farbigen Fensterfronten, die die Firma Nolte Fensterbau aus Fürstenberg schließlich einsetzte.

Dabei wurden die Farben der oberen Glaselemente der Kapelle aufgenommen und in ein modernes Design umgewandelt. „Wir wollten dem Raum einerseits einen gewissen Sichtschutz geben und ihn andererseits auch visuell öffnen“, erklärten Lönne und Neumann. Ein Ziel der Gestaltung war es außerdem, eine Farbigkeit und Freundlichkeit nach innen und außen zu kreieren, so die Künstler weiter.

 


Die Renovierungsarbeiten in der Friedhofskappelle sind noch nicht abgeschlossen. Auch der Innenraum soll noch neu gestaltet werden.

Bild: Unterschiedlich, je nach Lichtgebung: Stefan Lücking, Stephan Lübbers (Die Glasmaler GmbH), Künstlerduo Michael Lönne und Jörn Neumann, Projektleiter Peter Scharfen, Bürgermeister Christian Carl, Andreas Nolte (Nolte Fensterbau) und Ortsvorsteher Norbert Münster begutachten die neuen Fenster in der Friedhofskapelle.

3 Häuser mussten 2021 abgerissen werden.

 In Haaren mussten in diesem Jahr für Neubauten weichen:

1. Haus "Hasenengelkes" https://bw-haaren.blogspot.com/2021/04/der-alte-hof-von-hasenengelken-wurde.html 

2. Haus Uhrmacher Bernhard Gockel in der Braukstraße, abgerissen im Mai 2021

Braukstr. 17

 

3. Haus "Kaskaspers" in der Stadtecke, erster bekannter Besitzer Johannes Künsting "Kaskaspers" abgerissen im Dezember 2021

Stadtecke 12 (alte Nr. 15)


Montag, 27. Dezember 2021

Zoom-Gottesdienst der Ev. Kirche

 Bad Wünnenberg/Büren. Die Evangelische Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg lädt am Neujahrstag, den 01. Januar  2022 zu einem Zoom-Gottesdienst zum Thema „Eingeladen zum Leben“ ein. Ab 09:45 Uhr wird ein virtueller Begegnungsraum eröffnet. Dort können die Gäste einander begegnen und begrüßen. Um 10:00 Uhr beginnt der Gottesdienst.
Zur Teilnahme ist es nötig, sich per E-Mail unter claus-juergen.reihs@kk-ekvw.de anzumelden. Wer sich angemeldet hat, erhält einen Link zum Zoom-Gottesdienst sowie  Hinweise zur Teilnahme. Das Vorbereitungsteam freut sich über viele Anmeldungen.

Glätteunfälle Bad Wünnenberg

Bereits um 05.00 Uhr rutschte ein Autofahrer auf der Bürener Straße bei Bad
Wünnenberg-Haaren auf einem Tankstellengelände gegen einen Zapfsäule. Der
Sachschaden blieb mit etwa 2.500 Euro eher gering. Doppelt so hoch fiel der
Schaden bei einem Glätteunfall gegen 07.50 Uhr auf der Hüttenstraße in
Altenbeken aus.

Neben den Glätteunfällen ereigneten sich zwei Wildunfälle bei Bad Wünnenberg und
auf der Borchener Straße in Paderborn
 

Sonntag, 26. Dezember 2021

PKW-Brand auf der BAB33


Einsatz für den Löschzug Haaren am 2. Weihnachtsfeiertag 26.12.2021

um 11.08 Uhr: PKW-Brand im Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren.
In der Tangente von der BAB 44 auf die BAB 33 in Fahrtrichtung Bielefeld stand ein PKW vom Typ VW Golf in Flammen.
Die Feuerwehr setzte unter Atemschutz ein Schaumrohr zur Brandbekämpfung ein.
Zusätzlich wurde die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Autobahnmeisterei aufgrund von gefrierender Nässe abgestreut.
Vo Ort waren 12 Feuerwehrleute unter der Leitung von Jörg Stratmann mit 3 Einsatzfahrzeugen und die Autobahnpolizei.

Donnerstag, 23. Dezember 2021

Zum Widerspruch gegen die

 

3. Änderung des Bebauungsplanes Haaren Nr. 9 „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“

 Liebe Haarener Bürgerinnen und Bürger,

es ist viel geschrieben worden und die Situation in Haaren ist sicherlich nicht einfach und theoretisch möglich heißt auch nicht gleich praktisch umgesetzt.

Das Dorf und die Einwohner sind wichtig, keine Frage, aber auch die Unternehmen in der Region haben ihre Berechtigung und müssen sich weiter entwickeln können, ansonsten wird sich die aktuell positive und wirtschaftliche Lage für die gesamte Region negativ entwickeln, was am Ende sicherlich niemand möchte. Warum haben sich denn viele junge Menschen für die Wohnsitzplanung in Haaren entschieden? Es ist davon auszugehen, dass hier das soziale Umfeld und die Einrichtungen des täglichen Bedarfes wie Ärzte, Geschäfte, Kitas und Schulen und am Ende auch das Angebot von Arbeitsplätzen den Ausschlag gibt. Wer zu seinem Arbeitsplatz nach Paderborn oder weiter fahren muss, hat bei einer Entfernung von 25 km einen Aufwand von ca. 300€ pro Monat. Durch die Vielfalt der angesiedelten Gewerbebetriebe, ist das Angebot an Arbeitsplätzen in allen Berufen hervorragend. (Handwerk, kaufmännische Berufe, qualifizierte Facharbeiter, Dienstleister). Die Infrastruktur wie Gesundheitswesen, Lebensmittelgeschäfte, Altenpflege und Wohnen sind ebenfalls Bereiche, welche von einem wirtschaftlich erfolgreichen Standort profitieren.    Wenn sich ein Unternehmen erfolgreich am Markt behauptet hat, sichert dies Arbeitsplätze und den Standort. Wird einem Unternehmen jedoch die Möglichkeit genommen sich zu erweitern und zu wachsen, werden Investitionen in andere Standorte abfließen.

Die Unternehmen haben bisher ihr Bestes gegeben um das Dorf vor Emissionen jeglicher Art zu schützen und das wird auch weiterhin Priorität haben.

Wir möchten mit unseren Nachbarn und sonstigen Betroffenen in eine Diskussion eintreten und die bisherigen Planungen erläutern, nur so können Spekulationen und Ängste genommen werden. Auch wenn es in Zeiten von Corona nicht leicht ist, möchten wir dieses Gespräch in Präsenz führen. Dazu wird zeitnah und soweit die Coronaschutzverordnung es zulässt, eingeladen.

 
Bis dahin wünschen wir Ihnen und Euch nebst Familien Frohe Weihnachten und alles Gute für das Neue Jahr 2022

 

Franjo Finke

Reinhard Piepenbrock

Weihnachtsrätsel KLJB

 

 Hallo, da wir in diesem Jahr kein Wir warten aufs Christkind veranstalten können, gibt es alternativ ein Weihnachtsrätsel bei dem alle interessierten Kinder und Jugendliche mitmachen können
Ab morgen hängen an verschiedenen Stationen im Dorf Fragen aus die beantwortet werden müssen
Daraus ergibt sich ein Lösungswort welches dann wie auf dem Plakat beschrieben abgegeben werden kann
Im neuen Jahr verteilt die KLJB dann alle Teilnehmer eine kleine Überraschung

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Wanderung des Heimat u. Verkehrsverein Haaren

 


 Heimat- und Verkehrsverein Haaren e.V.
lädt ein zur
Wanderung
am
Dienstag, den 28.12.2021
Treffpunkt / Ziel
13:00 Uhr an der Tumhalle in Haaren
ca 16:30 Uhr an Ohrmaker's Mühle
 

Informationen
Eine Vorab Anmeldung ist nicht erforderlich
Nach halber Strecke Getränke und Möglichkeit zur Abholung
 

Die Wanderung möchten wir mit einem
Umtrunk in Ohrmaker s Mühle ausklingen
lassen! (in der Mühle gilt die 2G* Regel)

22.12.2021  Aufgrund der neuen Vorschriften muss die Wanderung leider ausfallen. Das tut uns sehr leid. Wir versuchen das im neuen Jahr nachzuholen.

Unfall Bürener Straße

 Datum: 22.12.2021
Alarmzeit: 12.44 Uhr

Die Einsatzkräfte des Löschzuges Haaren und der Rettungsdienst wurden heute um 12.44 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Landstraße 754 zwischen Haaren und Büren alarmiert.
Hier hatte sich ein mit einer Person besetzter PKW vom Typ BMW überschlagen. Aufgrund der Lagemeldung entsandte die Leitstelle zusätzlich die Löschgruppe Helmern sowie Sonderfahrzeuge der Löschzüge Fürstenberg und Bad Wünnenberg.
Bereits auf der Anfahrt der Feuerwehr wurde der verletzte Fahrer durch den Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit. Bis auf den Löschzug Haaren konnten die übrigen Feuerwehrkräfte den Einsatz daher wieder abbrechen.
Der Verletzte wurde notärztlich erstversorgt und ins Krankenhaus transportiert.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und kontrollierte das Unfallfahrzeug auf auslaufende Betriebsstoffe.



Dienstag, 21. Dezember 2021

Informationen zu den Weihnachtsgottesdiensten in Haaren

Der Kirchenvorstand möchte auf diesem Wege folgende Informationen bekannt geben: An allen Weihnachtsfeiertagen gilt zu den Heiligen Messen in unserer Pfarrkirche die 3-G-Regel.
Das bedeutet: Zutritt zu den Messen haben nur: vollständig geimpfte Personen, genesene Personen oder Personen mit einem aktuellen Testnachweis. Es ist daher vor Beginn der Messe dem Ordnungspersonal entweder der Impfnachweis, der Genesenen-Nachweis oder ein Antigen-Schnelltest bzw. PCR-Test vorzuzeigen.
Ein Antigen-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. (kein Selbsttest) Schüler/innen gelten als getestet.
In der Kirche werden wir, wie bereits üblich, nur jede zweite Bank besetzen. Allerdings werden dann die in Nutzung befindlichen Bänke voll besetzt werden. Während der gesamten Messe ist der Mund-Nasen-Schutz zu tragen!
Für die Heilige Messe an Silvester gelten ebenfalls die obigen Regeln.

Allen Natur- und Heimatfreunden in Haaren

 


 Wir wünschen Euch für´s nächste Jahr
ein Weihnachten wie´s früher war.
ohne Maske vorm Gesicht,
eine Quarantäne gibt es nicht.

Glühwein trinken, Freunde sehen,
ganz dicht beieinander stehn,
gemeinsam scherzen, fröhlich lachen,
Umarmungen zum Geschenk uns machen.

Herzlich uns die Wangen küssen,
keinen Abstand halten müssen.
Statt desinfizieren, uns die Hände schütteln,
übermütig an Schneebedeckten Zweigen rütteln.

Familie treffen, Freunde sehn,
keiner muß mehr draußen stehn.
Wäre das nicht wunderbar,
Weihnachten wie´s mal war?

von Brigitte Böhnisch aus Bochum


Herzliche Grüße und die besten Wünsche zum Weihnachtsfest und für das neue Jahr!

GfN, Gemeinschaft für Naturschutz im Bürener Land e.V.

Montag, 20. Dezember 2021

Leserbrief / Zwischeninfo der Interessengemeinschaft

 

 zum Widerspruch gegen die 3. Änderung des Bebauungsplanes Haaren Nr. 9 „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“

Hallo liebe Haarener Bürgerinnnen und Bürger,

durch unsere gemeinsame Unterschriftenaktion konnten wir mit dem Sammeleinspruch der Interessengemeinschaft gegen die beabsichtigte Änderung des Bebauungsplanes Haaren Nr. 9 „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“ innerhalb von weniger als 8 Tage eine Liste mit 270 Unterschriften übergeben.
Somit liegen der Stadt in Summe rund 10 schriftliche Widersprüche vor.
Hierfür möchten wir uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und besonders bei den Personen, die persönlich mit den Unterschriftslisten von Haus zu Haus gegangen sind, recht herzlich bedanken.

Die Zahl der Unterstützer wäre bei einem größeren Zeitfenster sicherlich noch deutlich höher ausgefallen. Es ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich nicht nur die direkten Anlieger durch die Erweiterung der möglichen Rahmenbedingung für die maximale Bebauung gestört fühlen, sondern auch eine sehr breite Masse der Haarener Bevölkerung.

In den ausführlichen Gesprächen hat sich gezeigt, dass die unterzeichnenden Bürger*innen gegen eine Verschandelung der Haarener Ortseinfahrt und des Landschaftsbildes durch eine weitere Verschmelzung von Wohn- und Industriegebiet sind.

Es wird ein klarer, fließender und reduzierter Bauübergang zwischen Gewerbe- und Wohngebiet gewünscht. In dem hier geplanten Fall würde der Grenzbereich zwischen Wohnbebauung und 15 Meter hohen Industriehallen lediglich eine Straßenbreite (Glaserweg) betragen, wodurch eine nicht notwendige Schneise von Lärm und dominierenden Industriegebäuden in den Ort geschlagen wird.

An der Unterschriftenaktion haben sich auch viele junge Haarener Bürger*innen beteiligt, welche sich in ihrer Lebens- und Wohnsitzplanung für ihr Dorf Haaren entschieden haben. Diese brachten besonders zum Ausdruck, dass sie sich bewusst für das dörfliche Landleben entschieden und daher kein Verständnis für die Bebauung der letzten freien Flächen am Ortsrand mit Gewerbegebäuden haben.
Zudem werden dem Ort Haaren so die letzten Entwicklungsmöglichkeiten für die Ansiedlung neuer Bürger*innen genommen. Der Ort verliert durch die fehlende Trennung von Wohn- und Industriegebiet nachhaltig an Attraktivität für junge Familien, um sich Eigentum zu schaffen und hier den zukünftigen Wohnsitz zu festigen.

Außerdem wurden die mangelnde Kommunikation und fehlende Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger beklagt. Bei uns und auch bei vielen anderen Bewohnern in Haaren verfestigt sich zunehmend der Eindruck, dass bei der Planung der Entwicklung in und um Haaren Absprachen getroffen werden und die Bürger vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen. Die fehlende bzw. mangelhafte Kommunikation bei der Änderung dieses Bebauungsplans verstärkt diesen Eindruck.

In der Ratssitzung der Stadt Bad Wünnenberg am 16.12.2021 wurde erst auf Nachfrage beim Bürgermeister, Herrn Carl, eine Auskunft zur der weiteren Vorgehensweise mit diesen Widersprüchen gegeben. Danach soll im Januar 2022 eine Versammlung für die Personen stattfinden, die Widerspruch eingelegt oder sich am Widerspruch beteiligt haben. Sicherlich wäre hier eine öffentliche Veranstaltung wünschenswert, da es auch weitere Haarener Bürger*innen gibt, die gerne an der Versammlung teilnehmen würden, sich aber auf Grund des kurzen Zeitfensters nicht in die Unterschriftenlisten eintragen konnten.

In der Versammlung soll Herrn Piepenbrock die Möglichkeit gegeben werden gewisse Einwendung zu entkräften. Lt. Herrn Carl nimmt der Rat der Stadt Bad Wünnenberg die Ausführungen in den Widersprüchen sehr ernst.

Es wäre wünschenswert, dass die Haarener Ratsmitglieder jetzt den Ball aufnehmen und mit den Bürger*innen sprechen, um Informationen aus erster Hand zu bekommen und um sich ein Bild von den Bedenken und Ängsten der Bürger*innen machen zu können. So könnten Sie erfahren, was die Bürger*innen unter Dorfplanung verstehen. Ein erster Schritt, wie z.B. ein Austausch mit den Gründern der Interessengemeinschaft wäre ein Signal in die richtige Richtung, da der geplante Eingriff in die Struktur des Ortes Haaren und die massive Veränderung des Ortsbildes nur von informierten Ratsmitgliedern in die gewünschten Bahnen gelenkt werden kann.

Warum ist es nicht möglich, dass auch die Haarener Bürger*innen, wie z.B. in den Ortschaften Bleiwäsche und Wewelsburg, durch schriftliche Kurzinformationen regelmäßig über geplante Vorhaben informiert werden? Hoffen wir, dass die Eingaben der Bürger in diesem Jahr zur Verkehrsplanung, zum Baugebiet „Schriepenscherf“ und zum Baugebiet Wewelsburger Straße dazu beitragen, dass man in Zukunft die Bürger*innen schon vor Beginn der Maßnahmen informiert und befragt und sie auf diese Weise mitnimmt und nicht über ihren Kopf hinweg entscheidet.

Bitte bleiben Sie gesund und neugierig und nehmen Sie an der Infoveranstaltung im Januar zur
3. Änderung des Bebauungsplanes Haaren Nr. 9 „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“ teil, damit wir mit starker Front der Stadt Bad Wünnenberg zeigen, dass uns unser Ort nicht egal ist!

Bitte senden Sie Fragen und Anregung an die Emailadresse: Interessengemeinschaft.Haaren@web.de

Ihre Interessengemeinschaft  „Gewerbegebiet Wewelsburger Straße“