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Dienstag, 1. November 2022

Jahresschlusswanderung des HVVH

Der Heimat- und Verkehrsverein Haaren veranstaltet am Freitag 30.12.2022 die Jahresschlusswanderung mit anschließenden gemütlichen Beisammensein in der Mühle.
Bitte schon mal vormerken, Details folgen noch

Mittwoch, 26. Oktober 2022

Ohrmakers Mülle wechselt den Besitzer


 

 „Ohrmakers Mülle" in Haaren wechselt den Besitzer. Für den symbolischen
Preis von einem Euro übernimmt die Stadt Bad Wünnenberg die einzige
funktionstüchtige Motorgetreidemühle im Paderborner Land. Bislang
gehörte die unter Denkmalschutz stehende Mühle den Brüdern Meinolf
und Wilhelm Schürmann. „Wir möchten, dass unsere Mühle, die eine
Erinnerung an die Lebens- und Arbeitswelt unserer Familie darstellt
und andererseits auch eine beachtliche wirtschaftliche Bedeutung für
die dörfliche Bevölkerung hatte, erhalten bleibt", betonen die Brüder.
Mit der Stadt als neuer Eigentümerin und dem Haarener Heimat- und
Verkehrsverein als langfristigem Pächter werde die Mühle den Haarenern
als kultureller Treffpunkt auch weiterhin zur Verfügung stehen, teilt
die Verwaltung mit. „Ohrmakers Mühle" wurde 1933 von der Familie
Schürmann erbaut und überlebte das große Mühlensterben in den 1950er
Jahren. Die Mahlanlage war bis 1972, die Schrotanlage bis 1977 weiter
in Betrieb. Von 1991 bis 1993 wurde die Mühle vom Heimat- und
Verkehrsverein, der seitdem der Pächter ist und auch nach dem Be-
sitzerwechsel bleibt, restauriert. Seit der Renovierung dient das Gebäude
als Vereinssitz und beherbergt heimatkundliche Exponate. Im Bild:
Wilhelm Schürmann und Bürgermeister Christian Carl mit Ulrich Schmidt,
Stefan Kaup (Heimat- und Verkehrsverein), Martin Finger (Liegenschaften
Stadt), Heinrich Kaup (Heimat- und Verkehrsverein) und Alfred Vossmann
(ehemaliger Vorsitzender Heimat- und Verkehrsverein).

Mittwoch, 27. April 2022

Andacht am Bildstock Lehmkuhle

 


 

Der Heimat- und Verkehrsverein Haaren möchte bei dem renovierten Bildstock an der Lehmkuhle am Samstag 30.04. ab 18:30 Uhr bis ca. 19 Uhr eine kurze Messe bzw. Andacht abhalten.

Anschliesend gehen wir zum Gasthof Fischereck und starten dann um 20 Uhr mit der Jahreshauptversammlung des Vereins. 



 

Samstag, 30.04.2022 ab 20:00 Uhr im Gasthof Fischereck
Tagesordnungspunkte:
1.    Begrüßung

2.    Gedenken der verstorbenen Mitglieder

3.    Verlesung und Genehmigung der Niederschrift der Mitgliederversammlung 2020
4.    Verlesung Jahrcstätigkcitsbcrichtc 2020,2021

5.    Kassenberichte 2020,2021

6.    Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstands

7.    Ersatzwahl zum Vorstand ( 1. Vorsitzender, evtl. weitere Positionen)

8.    Satzungsänderung

9.    Veranstaltungen
a)    Wanderung am 01. Mai
b)    Mühlenfahrt am 07. Mai
c)    Verlegung der Stolpersteine am 13. Mai
d)    Südtirol 2023
e)    Sonstiges

10.    Verschiedenes
a)    Vermietung der Wanderhütte und der Mühle (Status)
b)    Status Engelchen und Heiligen Häuschen
c)    Sonstiges

Anträge aus dem Kreise der Mitglieder müssen mindestens 6 Tage vorher dem Vorstand schriftlich
begründet eingereicht werden.
Die zum Zeitpunkt der Versammlung gültigen Corona Vorschriften sind zu beachtcn.

Sonntag, 25. Juli 2021

In Haaren hat de Boen de Oen verfroren

Aus Westfälisches Volksblatt v. Fr. 23.7.2021

Wenn das Mäken auf dem Guul sitzt

Von Dietmar Kemper

PADERBORN (WV). .,Höpper" nannten die Paderborner den Frosch, .,Mäken" ein Mädchen. Und wenn es im Winter eiskalt war und sich die Bauern die Ohren warm­rieben, sagte man in Haaren: „In Haaren hat de Boen de Oen verfroren", während es im nicht weit entfernten Leiberg hieß: .Jn Leiberch hat de Buen de Uen verfru­en",

Die Beispiele zeigen: Das paderbörnische Platt wirkt wie aus der Zeit gefallen und konnte sogar von Dorf zu Dorf unterschiedlich sein. Wie unsere Vorfahren gesprochen haben, be­schreiben Doris Tophinke, Nadine WaJlmeier und Ma­rie-Luis Merten in dem Buch .Das paderbörnische Platt:

Niederdeutsch im Gebiet der Kreise Paderborn und Höxter". Es ist im Aschen­dorff-Verlag in Münster als dritter Band der Reihe zu westfälischen Mundarten erschienen. Doris Tophinke ist Professorin für Allgemei­ne und germanistische

Sprachwissenschaft an der Universität Paderborn und erforscht das Niederdeut­sche in Geschichte und Gegenwart. Die Germanistin Nadine Wallmeier arbeitet als Wissenschaftliche Mit­arbeiterin im Projekt „Dia­lektatlas Mittleres West­deutschland (DMW)" mit, in dem die Universitäten Pa­derborn, Bonn, Münster und Siegen Dialekte in NRW, Niedersachsen und Rhein­land-Pfalz lokalisieren und auswerten. Marie-Luis Mer­ten wiederum befasste sich in Paderborn bis zu ihrem Ruf an die Universität Zü­rich mit der Grammatik des Niederdeutschen.

Aber warum lohnt sich die Beschäftigung mit dem Platt- oder Niederdeutschen überhaupt noch, wenn kaum noch jemand es praktiziert und versteht? .Bis ins 16. Jahrhundert hinein wurden auch im Paderborner Raum nur Niederdeutsch oder La­tein gesprochen und ge­schrieben, das war nicht nur die Sprache der Bauern", be­tont Doris Tophinke. Ausge­hend von den Städten sei

dann ab dem 17. Jahrhundert nicht mehr niederdeutsch geschrieben worden, und nach 1945 habe man auch weitgehend aufgehört, es zu sprechen und an die Kinder weiterzugeben. Tophinke: „Plattdeutsch wurde stark abgewertet. Eltern hatten die Sorge, dass die Kinder in der Schule ein Problem be-

kommen, wenn sie zuhause nur Platt sprechen."

Noch beherrschen ältere Menschen das paderbörni­sche Platt. .,In Elsen, Osten­land oder Leiberg gibt es noch viele Plattsprecher in der Generation 60-plus", weiß Nadine Wallmeier. Für den Dialektatlas Mittleres Westdeutschland hat sie seit Ende 2016 bereits 200 Per­sonen befragt - zum Bei-

spiel dazu, wie sie auf platt­deutsch eine Katze oder Pfanne nennen, ob es sprachliche Unterschiede im Nachbardorf gibt und mit wem sie sich noch in dem Dialekt unterhalten. Die interviewten Menschen sol­len auch Sätze übersetzen wie „Der gute alte Mann ist mit dem Pferd durchs Eis gebrochen und ins kalte Wasser gefallen". Sie stam­men von dem Sprachwis­senschaftler Georg Wenker aus dem 19. Jahrhundert und dienen noch immer als Grundlage für die Recherche über deutsche Dialekte und Dialektgrenzen.

Was ist das Eigentümliche am paderbörnischen Platt? .Die niederdeutschen Dia­lekte unterscheiden sich nicht so sehr bei den Konso­nanten, der Unterschied liegt im Vokalismus", ant­wortet Doris Tophinke. Im paderbörnischen Platt gebe es viele Zwielaute, also zwei Selbstlaute hintereinander. Als Beispiel dafür nennt Na­dine Wallmeier „Guul" oder „Giul" für Pferd. Hier folgen zwei Vokale aufeinander -

so wie in „Hius" für Haus.

Neben dem paderbörni­schen Platt gibt es das Pa­derbörnsch, was nicht das­selbe ist. Beim Versuch der Paderborner Stadtgesell­schaft, im 18. Jahrhundert Hochdeutsch zu sprechen, sei viel Plattdeutsch einge­flossen und diese Mischung bezeichne man als Pader­börnsch, erläutert Doris Tophinke und nennt „chanz chut" als Beispiel dafür.

Tophinke (57) und Wall­meier (45) fänden es schade, wenn das Plattdeutsche aussterben würde. Denn dann würden schöne Wörter wie „betuppen" für betrü­gen, .Katte" für Katze oder „Mulwurp" für Maulwurf mit verlorengehen. Übri­gens ist auch „Paderborn" plattdeutsch und bezeichnet die Quelle der Pader.

Das Buch „Das paderbör­nische Platt: Niederdeutsch im Gebiet der Kreise Pader­born und Höxter" ist im Aschendorff-Verlag erschie­nen, hat gut 100 Seiten, die ISBN-Nummer 978-3-402- 14346-9 und kostet 9,95 Euro.

Freitag, 25. Juni 2021

Wanderung nach Henglarn fällt aus

 Diese Wanderung wurde am 2.7.21 abgesagt


Sonntag, 14. März 2021

Flurreinigung durch den Heimat und Verkehrsverein

 

Frühjahrsputz in der Haarener Flur am Samstag 27.3.2021

von 9 bis 13:00 Uhr

Montag, 8. März 2021

Der Heimat- und Verkehrsverein informiert:

Aufgrund der aktuellen Situation muss auch der Heimat- und Verkehrsverein Haaren
seine jährlich im März stattfindende Generalversammlung vorläufig absagen. Aber der Vorstand hofft, dass in diesem Jahr noch Veranstaltungen stattfinden können, da der Verein gerade in diesem Jahr einen Grund zum Feiern hat.
Denn der HVVH feiert dieses Jahr sein 65- jähriges Bestehen. Der Vorstand wird aber über alles informieren.

Bleibt gesund!
Der Vorstand des HVVH

Sonntag, 7. März 2021

Verein ist gegen die Erweiterung des Industriegebietes

Wie weit darf die Entwicklung des
Industriegebietes in Haaren noch gehen?


In unserer Kindheit, vor circa. 50 Jahren, bestand das Haarener Industriegebiet nur aus zwei Firmen: Dem Betonwerk Ratio und dem Möbelhersteller Stelltemeier (Stella).
Die Felder waren noch so nah am Ort, dass wir Kinder in ihnen spielen konnten.

Erst in den 80er Jahren wurde das Industriegebiet erweitert. Es gab eine zügige Ausweitung dieses Gebietes nördlich der Wewelsburger Straße. Die größte Firma war hier die Firma Peacock. Und so ging es weiter: Zwischen der Wewelsburger und der Bürener Straße siedelten sich weitere mittelständische Unternehmen an.
Aber mit der Ansiedlung des Nettozentrallagers ist (aus Sicht vieler Haarener) nicht nur die Autobahn überschritten worden, sondern auch eine Grenze der zumutbaren bzw. gewollten Ausweitung.
Denn schon diese Ausweitung hat z. B. die Landwirte, die mit ihren Betrieben aus dem Dorf ausgesiedelt waren, in Bedrängnis gebracht. Die Landwirte haben ihre Ablehnung dazu auch deutlich gezeigt.

Erschreckend ist nun die neue geplante Veränderung im Regionalplan 2020, der- wenn er beschlossen ist - die Grundlage für weitere Baugebiete darstellt. Die Haarener sind hiervon besonders betroffen, da das Industriegebiet Haaren nochmals in einem erheblichen Ausmaß erweitert werden soll.
Wir als Heimat- und Verkehrsverein Haaren stellen in zunehmehnden Maße fest, dass diese Ausweitung, die bis nahe an den Bürener/Haarener Wald heranrückt, für Unbehagen in der Haarener Bevölkerung sorgt.
Uns ist sehr wohl bewusst, dass im jetzigen Industriegebiet eine Reihe von Unternehmen ansässig sind, die von Haarenern gegründet und geführt werden. Diesen Betrieben bot und bietet das Industriegebiet eine Entwicklungsmöglichkeit. Zudem finden dort natürlich viele Haarener ihre Arbeitsstelle.

Stillstand = Rückschritt?!

Diese Aussage ist bestimmt richtig. Auch wir wollen nicht, dass unsere Dörfer aussterben und eine Landflucht beginnt. Im erweiterten Industriegebiet werden sicherlich auch wieder einige neue Arbeitsplätze entstehen. Und das ist gut!
Aber das Industriegebiet ist für den Ortsteil Haaren jetzt schon riesig!
Wie weit soll das noch gehen? Wo ist die Grenze? Wenn wirklich noch erweitert werden muss, dann mit Maß! Muss dieses Industriegebiet wirklich interkommunal sein? Das heißt, dieses Areal steht dann nicht nur für Bad Wünnenberger Firmen zur Verfügung, sondern es wird auch für die Kommunen Büren, Salzkotten oder Lichtenau geöffnet. Diese Mehrbelastung betrifft wieder nur Haaren und die Haarener Flur!

Und jetzt die wichtigste Frage: Das alles zu welchem Preis?
Ein Gutachten belegt eindeutig erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt. Wollen wir unseren Kindern und Kindeskindern einmal erklären müssen, wie es war in der unberührten Natur zu spielen oder einfach nur durch die Natur zu spazieren mit all ihrer Schönheit, die darin zu entdecken war?
Was antworten wir, wenn wir gefragt werden: Wie konntet ihr das machen? Wie konntet ihr das zulassen? Genau aus diesen Gründen wird der Heimat- und Verkehrsverein Haaren eine Stellungnahme abgeben.

Die Frist für eine Stellungnahme zum geplanten Regionalplan 2020 endet am 31.03.2021!
Dazu kann übrigens jeder Einwohner aus OWL eine Stellungnahme bei der Bezirksregierung in Detmold einreichen.
(https://www.bezreg-detmold.nrw.de/wir-ueber-uns/organisationsstruktur/abteilung-3/dezernat-32/regionalplan-owl)

Der Vorstand
Des Heimat- und Verkehrsverein Haaren

Leider ist in der Zeitung an ungünstiger Stelle ein Zeilenumbruchzeichen. daher hier der Link nochmal  https://www.bezreg-detmold.nrw.de/wir-ueber-uns/organisationsstruktur/abteilung-3/dezernat-32/regionalplan-owl

Siehe auch HIER

 

Anm. Red.:
Durch die Industrialisierung  durch Windindustrieanlagen im Aussenbezirk sind dem wohnlichen Wachstum der Gemeinde Haaren schon Grenzen gesetzt und es ist daher nicht notwendig die Flächen in Ortsnähe auch noch der Industrie zu opfern. Vorschlag: Industie sollte dort sich ansiedeln wo schon Industrie steht wie im Windpark Leiberg.

Montag, 22. Juni 2020

Jahresversammlung des Heimat- und Verkehrsverein Haaren

Die Jahresversammlung des Heimat- und Verkehrsverein Haaren findet am Fr., 03.07.2020 im Gasthof „Fischereck“ statt. Beginn ist um 20.00 Uhr.
Neben der allgemeinen Tagesordnung sind auch die Neuwahlen des Vorstandes vorgesehen.
Alle Mitglieder des Heimat- und Verkehrsverein Haaren sind zur Versammlung herzlich eingeladen.

Die Versammlung findet nach den Corona-Sicherheitsregeln statt. Beim Betreten der Gaststätte ist eine Mund- und Nasenmaske zu tragen. Bei der Versammlung wird der Mindestabstand eingehalten. Dann ist das Tragen der Masken nicht erforderlich. Die Versammlung wird zeitlich so kurz wie möglich abgehalten.

Montag, 6. April 2020

Heimat- und Verkehrsverein Haaren e.V.

Die Wanderung am 01.05.2020 nach Tudorf
und
die Mühlenfahrt am 09.05.2020

sind abgesagt.

Donnerstag, 12. März 2020

Jahreshauptversammlung des Heimat und Verkehrsvereins

Wird verschoben wegen Corona 

Einladung
zur Jahresversammlung am Samstag,den 14.03.2020 um 20:00 Uhr
im Gasthof Fischereck


Tagesordnung:

1.    Begrüßung
2.    Protokoll der Jahresversammlung 2018
3.    Jahresberichte
4.    Rechnungsbericht
5.    Rechnungsprüfungsbericht
6.    Entlastung des Vorstandes
7.    Neuwahlen des Vorstandes
8.    Ausblick auf Aktivitäten in 2020
9.    Verschiedenes

Dienstag, 3. März 2020

Aktion "Saubere Gräben"

Die Katholische Landjugend, Freiwillige Feuerwehr, Heimat- und Verkehrsverein
Haaren

beteiligt sich an der

Aktion „Saubere Gräben“
am Samstag, den 21.03.2020


08.00 Uhr        Ohrmakers Mühle
Treffen zum gemeinsamen Frühstück

anschließend    Haarener Feldflur
Sammeln von Müll und Unrat

mittags    Ohrmakers Mühle
Ausklang mit kleinem Imbiss und Getränken

Sonntag, 9. Februar 2020

Landjuden in Haaren und im Altenautal

Das KreisMuseum Wewelsburg seigt seit 6.2 2020 bis zum 30.3.2020 die Sonderaustellung "Landjuden in Haaren und im Altenautal", die sich zusammensetzt aus der damaligen Ausstellunng 2006 im Dorfgemeinschaftshaus  Haaren "Landjuden in Haaren" und aus der Ausstellung im November 2018 im Kreishaus Paderborn  "Die Landjuden im Altenautal" des Heimatverein Atteln e.V.

Seit dem 17. Jahrhundert lassen sich Landjuden in Haaren nachweisen. 1856 wurde die jüdische Kultusgemeinde in Haaren durch diejüdischen Einwohner der Altenaudörfer Atteln, Etteln und Husen zu einem größeren Synagogenbezirk erweitert.

Für die Einwohner aus dem Altenautal bedeutete das lange, beschwerliche Wege zur Synagoge. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zogen viele jüdische Landbewohner in die Städte, so auch aus Haaren und Atteln. Die verbleibenden Familien gliederten sich weitgehend erfolgreich in die ländliche Dorfgemeinschaft ein.

Durch die Nationalsozialisten wurden die jüdischen Familien seit 1933 aus ihren Dörfern vertrieben, in Ghettos und Konzentrationslager deportiert und ermordet. Nur wenige überlebten den Holocaust. Die Ausstellung „Landjuden in Haaren und im Altenautal" erinnert an die Schicksale jüdischer Familien aus Haaren und Atteln im Altenautal.

Jost Wedekin, ehemaliger Leiter der Hauptschule Atteln-Haaren, veröffentlichte bereits 2006 seine Forschungen in einer Ausstellung zu jüdischen Familien aus Haaren. Unterstützt wurde er von Alfred Voßmann und Reinhold Uhl vom Heimat- und Verkehrsverein Haaren.

2018 erarbeitete Jost Wedekin zusammen mit der Historikerin Gerda Mörchen eine weitere Ausstellung zu den Familien Wittgenstein und Rosenberg aus Atteln. Das Kreismuseum zeigt nun beide Ausstellungen zusammen, um 75 Jahre nach Kriegsende an das jüdische Leben im Paderborner Land zu erinnern.

Eröffnung und Begrüßung, Landrat Manfred Müller

Einführung zur Ausstellung "Altenautal, Historikerin Gerda Mörchen

Initiator der Ausstellungen Jost Wedekin, Paderborn

Einladung zum Rundgang, Museumsleiterin Kirsten John-Stucke

Ein Vorgeschmack
Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Tel.: 029557622-0
Fax: 02955 7622-22
info@wewelsburg.de
wewelsburg.de

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 10-17 Uhr
Sa, So u. Feiertage: 10 -18 Uhr
Letzter Einlass: 30 Minuten
vor Schließung!
Montags, Heiligabend,
1. Weihnachtstag, Silvester
und Neujahr geschlossen.

(C) Fotos: R. Uhl
Text: Kreismuseum, J. Wedekin